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Navigations- Positions- und Warnleuchten. Die Ersteren an den Flügelenden und am Heck, Letztere typabhängig angebracht, aber immer so, dass die Warnfunktion klar erkennbar ist.
Im Modell: Man kann entsprechende Teile kaufen. Man kann sie aber auch selber machen. Das kostet gar nichts, weil man den Gießast für die Klarsichtteile verwendet, und ist auch ganz einfach:
Sieh Skizzen mit Beschreibung.
Hilfsmittel zur Recherche (s. dort). Vorzugsweise von einem seriösen Autor, bezogen auf ein bestimmtes Gebiet. Modellbauzeitschriften können hilfreich sein, es gilt allerdings die Spreu vom Weizen zu unterscheiden. Wichtig sind in jedem Fall Berichte und Fotos über den Einsatz des Originals, das technische und historische Umfeld, weil nur so eine realistische Modelldarstellung möglich ist (s. auch "Alterung", Seite A).
Bestes Schmier- und Antriebsmittel für den Modellbaubetrieb. Höchstes Lob ist die Anerkennung eines Experten. Diese/n findet man am ehesten in Modellbauclubs.
Englischer Ausdruck, der übersetzt das Gleiche heißt, wie im Deutschen: "Rautenmuster." Und es hieß auch ganz offiziell so, denn es wurde ausschließlich von deutschen (und österreichischen) Werken hergestellt und nur von deutschen (und österreichischen) Flugzeugen des 1. Weltkriegs getragen. Rätselhaft deshalb, weshalb deutsche Modellbauer so gerne "lodsensch beddern" sagen. Darf's vielleicht demnächst auch "one o nine" sein?
Im Original war das Tarnmuster werkseitig auf den Stoff gedruckt, wobei es mehrere Variationen gab (für Bomber wurde z.B. gerne ein Muster aus Hexagonalenverwendet). Einheitlich hingegen die Verwendung eines helleren Musters für die Unterseiten.
Nach dem Aufbringen und Vernähen der Stoffbahnen erhielten diese einen Auftrag aus Spannlack, dann Porenfüller, darüber dann soviele Lagen Firnis, bis die Oberfläche glatt und glänzend war.
Da das Schmieröl - Rhizinus! - der damaligen Motoren dem Treibstoff zugesetzt war, trat es zusammen mit dem Abgas aus, d.h. bei einem Umlaufmotor ("Umlauf" weil er sich zusammen mit der Luftschraube drehte) wurden Zelle und weite Teile der Tragfläche ständig mit Öl eingenebelt.
"Alterung" von Bespannstoff ist somit ein Modellbauermärchen, das wohl nur dazu dient, die Bemalungskünste des Erfinders hervorzuheben.
Fotos s. Seite R,"Rautenmuster"
Teil, das sich in die Luft schraubt und damit entsprechend Mr. Newton ("actio = reactio") einen Vortrieb erzeugt. In den Anfangsjahren immer aus verleimten und profilierten Holzschichten, aber auch im 2. Weltkrieg noch durchaus gebräuchlich, weshalb man z.B. bei einem Ju-87-Modell Abriebspuren mit silberner Farbe besser bleiben lässt. In diesem Punkt kommt man um eine Recherche, welcher Typ Holz- und welcher Metallluftschrauben hatte, nicht herum (Merke: "Die üblichen Alterungsspuren" gibt es nicht, da typ- und einsatzabhängig).
Bausätze geben Luftschrauben aus fertigungstechnischen Gründen meist nur in vereinfachter Form wieder. So ist z.B. die sog. "Schränkung", d.h. der abnehmende Anstellwinkel zur Spitze hin, nur selten zu finden. Wesentlich häufiger, vor allem in kleinen Maßstäben, ist sie zu dick, und das fällt dann insbesondere auf Modellfotos unangenehm auf. Abhilfe durch dünner schleifen möglich, man kann so etwas aber durchaus auch recht einfach selber machen, vor allem wenn an der Kontur ohnehin etwas nicht stimmt.
Beschreibung Eigenbau mit Skizze s. eigene Seite.