Modellbau-ABC von Wilfried Eck

 
 
A B C D E F G H I/J K L M N O P Q R S T U V W X/Y Z

 

I/J

(Japan 1941-1945)

 

Allgemein zu Pazifikkrieg Grundzüge Flugzeuge, Lackierung Kamikaze Lackqualität Vermischtes

 

Pazifikkrieg:

Two
 
Erläuterung zu den Zahlen und Buchstaben
  Japan hielt Mitte 1942 ganz Südostasien und die Philippinen und stand nördlich von Australien, dem nächsten Angriffsziel (im Westen stand Indien auf der Agenda). Eigentliches Ziel von General Hideki Tojo (gesprochen "To-tscho") waren eigentlich "nur" die Ölfelder von Sumatra und Borneo, um aber den Westmächten jegliche Basis für eine Rückeroberung zu nehmen, wollte er diesen Besitz weiträumig abzusichern.

Auf amerikanischer Seite hatte hatten die amerikanischen Joint Chifs of Staff im März 1942 entschieden, die gegensätzlichen Pläne von General Douglas MacArthur und Admiral Nimitz zu vereinen, d.h. Operationsgebiet des Heeres waren Neuguinea, die vorgelagerten Inseln, Guadalcanal auf den Salomonen sowie Neubritannien mit der Festung Rabaul, Ziel über Neuguinea zu den Philippinen. Admiral Nimitz sollte über den mittleren Pazifik auf die Philippinen vorstoßen. Von dort aus gemeinsam mit dem Heer über Okinawa nach Japan.

Im Ergebnis zwei völlig verschiedene und weit auseinander liegende Kriegsschauplätze, gemeinsame Operationen nur bei Guadalcanal und per Luftangriffenauf Rabaul. Im Übrigen Heer konventioneller Landkrieg, Marine Seekrieg, wobei das Marine Corps für die Landungstruppen und nach Einnahme für die Sicherung zuständig war.

Hauptwaffe beider Seiten waren die Flugzeuge.  Deren Reichweite bestimmte das eigene Territorium. Ein Eindringling konnte entdeckt und bekämpft werden. Flugzeugträger erhöhten die Reichweite nach Belieben. Im Ergebnis wusste Japan nie, wo der nächste Angriff erfolgen würde und konnte so nirgends seine Kräfte bündeln.

Nach dem Verlust von vier Flugzeugträgern in der Schlacht um Midway war der japanische Vormarsch gestoppt. Nach dem Fall der Salomonen Mitte 1943 war die japanische Niederlage nur noch eine Frage der Zeit. Japan konnte der zunehmenden Übermacht nichts mehr entgegensetzen. Die Schlüsselstellung Rabaul wurde umgangen und sich selbst überlassen.

Einen nicht unwesentlichen Anteil an der Niederlage hatte auch der japanische Stab, dessen unrealistische oder vermeintlich raffinierte Planung - z.B. Verteidigung der Marianen - der Realität nicht standhielt.

Kleine Randbemerkung: Der nordöstliche Teil Neuguineas und das spätere pazifische Kriegsgebiet von den Marianen bis zu den Marshall-Inseln war seit 1884 unter deutscher Kolonialverwaltung. Der Neuguinea-Teil hieß "Kaiser Wilhelm Land" und hatte eigene Postwertzeichen; Neubritannien war als "Neupommern" bekannt, der Hafen des Verwaltungssitzes Rabaul hieß "Seeadlerhafen". Da im WK II offenbar auch frühere Karten verwendet wurden, kann man in amerikanischen Publikationen auch den deutschen Namen von "Simpson Harbor" lesen. - All dies fiel mit Kriegsausbruch 1914 an Japan bzw. Australien.

     


 

Flugzeuge, Lackierung:

Alle beteiligten Typen und deren Aussehen zu beschreiben würde diese Seite überfordern.  Das Grundproblem, so scheint es, ist aber nicht, welcher Grünton der einzig Richtige ist (da streiten sich auch die Experten), sondern die mangelnde Kenntnis, dass Japan nicht wie Deutschland  nur eine Luftwaffre besaß, sondern zwei, die sich sogar nahezu feindlich gesonnen waren:

 
Marineluftwaffe
China, Trägereinsatz, dann landbasiert Salomonen, Mittel- und Nordpazifik
Typbezeichnungen: Buchstabe, Ziffer, Buchstabe, evtl. Variante

 

 

 

Der Unterschied erhellt alleine schon aus der unterschiedlichen Ausgangslage:

In beiden Fällen lag die Farbgebung ausschließlich bei dem jeweiligen Truppenteil. Eine zentrale Stelle wie das RLM in Deutschland, fehlte. Jeder Hersteller verwendete seine eigene Farbe. Hinzu kommt, dass die Flugzeugfertigung dezentralisiert war. Der jeweilige Subkontraktor lieferte seine Teile einbaufertig aus, also bereits mit Schutzlack versehen.

Einheitlich war nur die Anbringung des blutroten Hoheitsabzeichens (nicht Scharlachrot wie auf manchen Decals zu sehen) in sechs Positionen und ein Identifikationsstreifen in Gelb oder Orangegelb (Nakajima) zwischen Bordwaffe im Flügel und Rumpf. Damit wollte man wohl einen versehentlichen Abschuss einer eigenen Maschine verhindern.

Im Übrigen in Stichworten:


 

 

Nakajima Ki 43 II,  Näheres nicht bekannt

 

Mitsubishi G4M2, Clark Field, Februar 1945

 

 

 

  • Bis ca. Mitte 1943 Auslieferung von Jägern in Naturmetall.  Anfänglich mit Firnisüberzug, der durch UV-Strahlung einen Goldschimmer annahm.
  • Später (Zeitpunkte bei der Truppe differieren) Tarnung im Feld mit unregelmäßigen Flecken oder Streifen. Blanke Stellen Absicht, keine Lackabplatzer.
  • Ca. Ende 1943/Anfang 1944 Auslieferung ab Werk in Oberseiten Dunkelgrün, Unterseiten Hellgrau.
Jäger:
Alle Grüntöne gelblicher als die Grüntöne der Marine.
 
Bomber:
  Alle Typen aus Korrosionsschutzgründen immer mit robustem Schutzlack über einer Grundierung.
 
Jäger:
Dunkelgrün dunkler als beim Heer, nach Blaugrün tendierend.
 
Bomber:
  • Hellgrau (im Einzelfall auch in Tarnfarben, bei Pearl-Harbour Angriff Nakajima B5N in Dunkelgrün über Hellgrau). D3A normales Hellgrau aber mit schwerzem Blendschutz bis zur Windschutzscheibe. Übrige Bomber nun Dunkelgrün über Hellgrau .
 
     

Inwieweit "Aotake"-Schutzlack für Innenflächen ( s. rechte Spalte) auch bei Heeresmaschinen angewendet wurde, kann ich noch nicht sagen, sicher ist, dass er äußerst widerstandsffähig und besser als das US "Zinc Cromate" war.

Allen Heeresflugzeugen gemeinsam war die Verwendung von farbigen Symbolen am Seitenleitwerk. Sie zeigten die Einheit ("Sentai"), zusätzliche farbige Kennzeichen die Stellung innerhalb der Einheit an.

 

 

"Aotake": Dieser hochglänzende Schutzlack für Innenflächen war eigentlich farblos, wurde aber meist mit einer Farbe gemischt. Das erklärt das Aussehen von Cockpitinneren in grünlicher oder bläulicher "Metallicfarbe" (Details s. Link unten).

Markierungen, die die Einheit anzeigten, am Seitenleitwerk. Anfänglich "Kana"-Schriftzeichen plus Nummer, dann Buchstabe+Nummer, Ab ca. 1943 nur noch eine Nummernkombination, bei der die erste die Nummer der Einheit anzeigte.

 


 

Japanische Lacke schlecht?
 
Die Modellbaufama weiß zu berichten, dass japanische Lacke schlecht waren und deshalb bei einem Modell Lackschäden unverzichtbar seien.
 
Aber stimmt das?
 
Japanische Lacke hatten eine jahrhunderte alte Tradition. Japanische Lackarbeiten waren auch im Ausland hoch geschätzt und wurden entsprechend bezahlt.  Durch die diversen Eroberungen im indonesischen Raum bestand auch während des Kriegs für lange Zeit kein Mangel an Rohstoffen. Pauschal zu behaupten, japanische Lacke seien grundsätzlich schlecht gewesen, entbehrt jeder Grundlage. Das zeigen auch Jahrzehnte später aufgefundene Wracks.
 
Ausgelöst wurde dieses Missverständnis insbesondere durch einen auf Fotos sichtbaren lückenhaften Anstrich, insbesondere von Heeresmaschinen,  wie z.B. Ki 43 und -44.  - Diese blanken Stellen erklären sich aber ganz einfach:

 

A6M3
  Als durch die Trägerverluste bei Midway auch Marineflugzeuge gezwungen waren, von Landbasen aus zu operieren, war man aufgrund der alliierten Angriffe ebenso  zur Tarnung gezwungen. Die dunkelgrüne Farbe wurde nachträglich per Hand über dem ursprünglichen Hellgrau aufgetragen.

Genau betrachtet, beweist das nebenstehende Foto nicht,  wie oftmals geglaubt wird,  Lackschäden, sondern das Gegenteil. Zu sehen ist ein vermutlich gegen Ende  1942 (passt zeitlich zu A6M3) manuell  über dem ursprünglichen Hellgrau aufgetragener grüner Anstrich. Dafür sprechen die noch immer schwarze Motorhaube, nur kleine Abnutzungsspuren an den Halterungen und die weiterhin hellgrauen Kanzelstreben. Im Übrigen wäre nicht nachvollziehbar, weshalb ausgerechnet unmittelbar hinter der Motorhaube die meisten Kratzer/Farbabplatzer sein sollen, hinter dem Hinomaru aber so gut wie gar keine. Insbesondere die wellige Linie am unteren Kanzelrahmen spricht für einen unvollständigen nachträglichen Farbauftrag.

Um den Einheiten dieses nachträgliche Übermalen und auch Lack zu sparen (zusammen mit der immer aufgetragenen Grundierung ergab das drei Farbschichten!), wurde dann etwa ab Mitte 1943 die Oberseitentarnung ausnahmslos ab Werk aufgebracht.

Mangels Standardisierung differierten diese Farbtöne allerdings von Hersteller zu Hersteller (z. B. verwendete Nakajima anstelle vom 5 % Seegrün der Marine 5 % Okivgrünwar , was einen gelblicheren Farbton ergab). Insgesamt aber waren alle von der Marine verwendeten Farbtöne dunkler und blaustichiger als die des Heeres.

Zum Thema Lackabplatzer s. Modellbau A-Z, Seite L

 

  Wie bei der Marine stellte man alsbald fest, die ursprüngliche Einstellung, den Gegner in der Luft durch eine gute Sichtbarkeit herauszufordern, bei alliirten Luftangriffen auf Bodenziele nachteilig war. Tarnung war vonnöten.

Deshalb per Hand aufgetragene Grüntöne, die durch freibleibende Stellen die Maschine am besten mit dem Boden verschmelzen ließen. Je nach Einzelfall gelang dies mit Flecken oder Streifen besser.

Das nebenstrehende Foto zeigt also keinen umfangreich abgeblätterten grünen Lack, sondern das Gegenteil. Nachträgliche unregelmäßige Flecken in Grün.

     
  Beispiel für eine Ki-44 des Heeres:

Helle Stellen sind nur am Rumpf, ab Cockpit bis hin zum Seitenruder. Am Seiten- und Höhenleitleitwerk sowie ab Windschutzscheibe nach vorne und auf den Tragflächen ist die Farbe noch vollständig erhalten. Dass die Farbe nur am hinteren Rumpf lückenhaft ist (zum Seitenleitwerk schön abgegrenzt), ergäbe nur dann einen logischen Sinn, wenn zweierlei Farben - eine gute und eine schlechte - verwendet worden wären. Was auch nicht gerade nahe liegt. Die andere Erklärung, am hinteren Rumpf sei die Beanspruchung eben höher gewesen, vermag auch nicht besonders zu überzeugen. Was sollte insbesondere zum Rumpfrücken zu da geschabt haben? - Falls dennoch Zweifel bestehen: Warum ist der Lack des "hinomaru" einwandfrei?

Ergo: Wie üblich,  manuell aufgetragene Farbe. Am Rumpf, um die Konturen der Maschine etwas "aufzuweichen" lückenhaft.

 

     
 
  Werkseitig lackierte Maschinen der japanischen Marine zeigten so gut wie nie sog. Lackabplatzer. Beispiel G4M "Bettty" nach Kriegsende.
 

 

Zugegeben, Lackschäden gab es, aber nur ganz, ganz selten. Weil im Einzelfall die Grundierung fehlte. - Rechtfertigt dies die Behauptung, japanische Lacke seien generell schlecht gewesen?


 
Ki 44 Shoki in Flecktarnung bei frei bleibendem Hoheitsabzeichen.

 

Im Ergebnis:

  • Japanische Farben zu erforschen, wird durch die fehlenden bzw. verloren gegangenen Unterlagen erschwert. Die pauschale Behauptung,  japanische Lacke seien von schlechter Qualität gewesen, ist jedoch durch nichts bewiesen. Das Gegenteil ist richtig. Japanische Lacke hatten eine jahrhundertelange Tradition und waren von ausgezeichneter Qualität. Dies gilt insbesondere für "Aotake".
  • Jahrzehnte nach dem Krieg aufgefundene Wracks bestätigten die Qualität japanischer Lacke. Vereinzelte, von den Amerikanern unsanft behandelte Schrottmaschinen am Flugplatzrand sollten nicht als repräsentiativ angesehen werden.
 
  • Natürlich gab und gibt es immer und überall Ausnahmen. Sie sollten aber nicht verallgemeinert werden.
 
   

Empfehlenswert zu Farben allgemein (in Englisch):

http://www.j-aircraft.com/research/colormix.htm

Empfehlenswert zu Lack/Qualität (in Englisch):: http://www.j-aircraft.com/research/weathering_question.htm
Schutzlack "Aotake" (in Englisch):: https://roncole.net/blogs/ron-cole-coles-aircraft-aviation-art/12072261-japanese-world-war-ii-aircraft-aotake-paints
Farben (in Englisch):: http://members.aol.com/reishikisenguy/accolors.htm
Early A6M2 colours (in Englisch): http://modelingmadness.com/earlya6mcolors.htm

 



 

Kamikaze:

Propagandafoto Kamikazepiloten
Ki-84 der "57. Spezialangriffseinheit" (Heer), Chiran, Frühjahr 1945   A6M5 des Geschwaders 201 (Marine), Mabalacat 25.10.44
Zeichnung: Srecko Bradic   Zeichnung: Srecko Bradic    
     

 
 "Kamikaze" (Götterwind) war in Japan ein allgemeiner Ausdruck  für die göttliche Errettung Japans (zurückgehend auf zwei durch Stürme verhinderte Invasionsversuche der Mongolen im 13. Jahrhundert). Für Selbstopfereinsätze wurde dieser Begriff in Japan nicht verwendet. Sie wurden "Tokko Tai" oder "Shimpu" (Spezialangriff) genannt.
 
Es keinen Befehl des Tenno zum Selbstopfereinsatz. Das japanische Staatsoberhaupt, der Tenno, hatte, obwohl im Westen so bezeichnet, keineswegs die Stellung oder gar die Macht eines Kaisers. Als Abkömmling der Sonnengöttin Amaterasu  angesehen, genoss er göttlichen Status. Er war spirituelles Oberhaupt Japans und Repräsentationsfigur. Sich an der Politik zu beteiligen,  war unter seiner Würde.
 
Der Gedanke, die drohende Niederlage durch Einsatz des eigenen Lebens zu retten, kam ursprünglich aus der Truppe selbst. Aus der Erkenntnis, gegen die quantitative und qualitative Übermacht des Gegners  mit konventionellern Mitteln nichts mehr ausrichten zu können. Für die Verteidigung der gesamten Philippinen standen im Herbst 1944 ganze 27 A6M Zero diverser Untervarianten zur Verfügung!). Angesichts Hunderter US-Flugzeugträgermaschinen musste dies geradezu zwangsläufig dazu führen, dem unausweichlichen Tod einen Sinn zu geben. Für den Sieg zu sterben war ehrenhaft.  Erster Einsatz am 25.10.1944 vor Leyte.
 
Im weiteren Verlauf konnte die Beteiligung verschiedene Ursachen haben:

 

  • Überzeugung in der Truppe, nur noch so die Schmach einer Niederlage abwenden zu können.
  • Patriotische Begeisterung,  vorwiegend bei Studenten und Mittelschülern.
  • Unentschlossene, die sich der Mehrheitsmeinung anschlossen.
  • Ablehnende, die aber nicht als Feigling geächtet werden wollten.
  • Psychologischer Druck.
  • Befehl.

Näheres hierzu auf Seite K



 

Vermischtes:

1. Die Luftstreitkräfte der japanischen Marine waren organisatorisch an die der amerikanischen Marineluftwaffe angelehnt. Typbezeichnung nach Einsatzzweck, Bestellnummer, Hersteller; festgelegtes Außeres, Rumpfbänder (zumindest anfänglich) um Führungsmaschinen anzuzeigen, keine Einheits- oder persönlichen Markierungen.
2. Ein Nebeneinander von Maschinen des US Heeres und der US Marine war nur anfänglich auf Guadalcanal festzustellen (weil Guadalcanal und Neubritannien dem Einflussbereich des US Heeres zugeschlagen worden waren). Im weiteren Kriegsverlauf getrennte Operationen, die wegen zu großer Entfernung jegliche Notlandung einer Marinemaschine auf einem eigenen Flugplatz ausschloss.
3. Nach japanischem Verständnis bedeutete eine hohe Abschusszahl lediglich Pflichterfüllung und führte nicht zu einer Beförderung. Dem entsprechend waren auch Orden unbekannt. Abschüsse wurden der Einheit, nicht dem Piloten zugerechnet.  Für die Übernahme einer Kommandeursstellung war beim Heer allein die Stellung als Offizier, nicht die fliegerische Leistung, maßgeblich. Was sich 1944 in entsprechenden Verlustzahlen niederschlug.
4. Japanische Piloten flogen anfänglich ohne Fallschirm, da die Gurte als für die Bewegungsausübung hinderlich angesehen wurden und Fallschirme als eines Samurai-Kämpfers unwürdig galten. Er musste per Befehl eingefhrt werden (Datum je nach Einheit).
5. Der Verlust von vier Flugzeugträgern bei Midway bremste das weitere japanische Vordringen, der Grundstein zur kommenden Niederlage wurde aber bei den Kämpfen um Guadalcanal gelegt, wo Japan zu sehr auf Durchhalten setzte, was erhebliche Verluste von Schiffen, Flugzeugen und Personal nach sich zog.
6. Beide japanische Luftwaffen setzten in der Ausbildung auf rigorose Auswahl und brutale Ausbildung. Wer von den je ca. 100 Absolventen überlebte, konnte sich zu Recht Elite nennen.  Diese Zahl wurde aber den späteren Erfordernissen in keiner Weise gerecht. Die Ausbildung musste sukzessive verkürzt werden, was zu Lasten der Qualität ging. Sie fielen immer schneller. Auch weil die Zahl der Gegner immer größer wurde.
   
7. Amerikanische Maschinen an Land waren - von seltenen Ausnahmen wie z.B. der VF-17 abgesehen - nicht von der US Navy, sondern vom US Marine Corps (insbesondere F4U Corsair). Flugzeuge der US Flugzeugträger waren nie an Land stationiert und konnten dort wegen zu großer Entfernung auch nicht notlanden.
 

Zu diesem Thema sehr empfehlenswert:  http://www.j-aircraft.com/index.htm