Messerschmitt Bf-109 G5
Model: Eduard Bf109 G-5, Art.Nr.: 8211
Verwendetes Zubehör: Ätzteile für die Fahrwerksklappen, Bremsleitungen, etc., „Brassin“ Satz für das Cockpit, Pilot aus dem Zvezda Bf 109 Bausatz.
Maßstab: 1:48
Vorbild: Bf109 G-5, 1.Jg300, Herzogenaurach, Juli 1944
Der Basatz stammt aus der bekannten BF-109 Bausatzfamilie von Eduard.
Die dargestellte Bf109 G-5 war die Ausführung des Luftwaffenstandardjägers mit Druckkabine, welche eingeführt wurde, um ein Höhenjagdflugzeug zu erzeugen. Zur Abdichtung dieser, wurde eine geänderte Panzerung im klappbaren Teil der Cockpitabdeckung verbaut, die bei der dargestellten Maschine allerdings nicht verbaut war. Gleichwohl verfügt sie über die Motorabdeckung mit der „Ausbeulung“ für den Kompressor der Druckkabinenbelüftung, sowie das große Seitenruder, so daß sie wohl werknummernseitig eine G5 war, wahrscheinlich aber aufgrund von Reparaturen nicht mehr diesen Zustand darstellte. Es scheint auch so, daß die Maschine ursprünglich zum JG 54 gehörte (das überlackierte Herz an der Rumpfseite weist darauf hin).
Das Vorbild habe ich aus Lokalpatriotismus gewählt, da der ehemalige Flugplatz in Herzogenaurach nur ca. 5 km von meinem Wohnort entfernt liegt. Auf dem Gelände befindet sich mittlerweile die Firmenzentrale von Adidas und ein Neubaugebiet.
Der Bau erfolgte ohne Probleme. In das Modell habe ich einen Piloten hineingesetzt, so daß das Flugzeug quasi in Alarmbereitschaft dargestellt ist.
Der Pilot stammt aus dem Zvezda Bf109 F-4 Bausatz und ist mitsamt dem Gurtzeug spritzgegossen. Er ließ sich problemlos einbauen.
Außer den oben beschriebenen Zurüstsätzen wurde als einzige Abweichung vom Bausatz der Halter für den Zusatztank mit Draht und Styrolscheiben überarbeitet.
Lackiert wurde mit Vallejo Air Model Farben das Standardfarbschema: RLM74/75/76, wobei mir insbesonders RLM 74 und 75 auf einer grauen Grundierung mit Mr. Surfacer 1200 zu dunkel erscheinen. Bei dem nächsten Luftwaffenprojekt werde ich weiß grundieren in der Hoffnung, daß die Farben dann besser zur Geltung kommen.
Das Rumpfband wurde lackiert.
Für das Wellenmuster der Tragflächenvorderkante habe ich mir Masken aus Tamiya Tape angefertigt.
Als Basis verwendete ich einen bei mir standartisierten Holzsockel für einmotorige Jäger.
Beim Anfertigen der Basis habe ich mein neues Beflockungsgerät (RTS Greenkeeper) getestet.
Fazit:
Der Bausatz ist aus der Box dazu geeignet auch dem weniger erfahrenen Modellbauer eine hochwertige Replik dieses klassischen Zweiter Weltkriegsjägers zu ermöglichen.
Christian Lehmann im Juli 2026







